Ordinationssoftware für urologische Wahlarztordinationen

Vorsorge, Steinleiden, Blasenbeschwerden, Andrologie und ambulante Eingriffe: In der Urologie verfolgen Sie Werte über Jahre und planen Eingriffe mit Vorlauf. CloudMedico bündelt Termine, Patientenakte, Befunde, Rezepte und Honorarnoten in einer Software im Browser.
CloudMedico ist für Wahlärztinnen und Wahlärzte gemacht. Was wir bei e-card, Registrierkasse und WAH-Online noch nicht bieten, steht weiter unten auf dieser Seite.
30 Tage kostenlos testenSo richten Sie CloudMedico für die Urologie ein
- Eigene Felder in der Konsultation für die Werte, die Sie verfolgen, etwa den PSA-Wert, den IPSS-Punktwert oder den Restharn als Zahl.
- Befunde von Sonografie, Uroflowmetrie und Zystoskopie laden Sie als Dateien zur Untersuchung hoch, mit eigenen Untersuchungsarten.
- Konsultationsarten wie Vorsorge, Steinsprechstunde, Andrologie und Kontrolle nach einem Eingriff.
- Eingriffe wie eine Zystoskopie oder Vasektomie planen Sie mit Operationen und Wartelisten, mit Priorität und geplantem Datum.
- Diagnosen nach ICD-10 aus der Suche (WHO-Fassung) und Rezepte zum Ausdrucken.
Fragebögen vor dem Termin
Bauen Sie einen Fragebogen mit Auswahlfragen, zum Beispiel zu Beschwerden beim Wasserlassen, und schicken Sie ihn vor dem Termin über das Patientenportal. Der Patient beantwortet ihn am Smartphone; die Antworten liegen danach in der Patientenakte. Einen Punktwert rechnet CloudMedico nicht automatisch aus.
Befundbesprechung per Video
Viele Kontrolltermine sind Gespräche über Laborwerte. Buchen Sie dafür einen Videotermin: Der Patient tritt über einen Link im Browser bei, ohne App. Befunde stellen Sie vorher im Patientenportal bereit.
Dokumentation mit dem KI-Assistenten
Der KI-Assistent für die Dokumentation erstellt aus dem Gespräch einen Entwurf der Behandlungsnotiz auf Deutsch, den Sie prüfen und übernehmen. Die Aufnahme wird nach der Verarbeitung nicht gespeichert, und der KI-Anbieter speichert keine Inhalte und trainiert nicht damit.
e-card, ELGA und e-Impfpass
Seit 1. Jänner 2026 gelten für Wahlärztinnen und Wahlärzte, die nicht unter eine Ausnahme fallen, Digitalisierungspflichten: Sie prüfen die Identität der Patienten und die e-card und stellen damit den Zugriff auf ELGA und den e-Impfpass her. Dafür gibt es das e-card-Service „e-Wahlpartner“, entweder in der Ordinationssoftware oder über die e-card-Web-Oberfläche.
CloudMedico unterstützt e-Wahlpartner nicht. Sie nutzen dafür die e-card-Web-Oberfläche und führen Termine, Krankengeschichte und Honorarnoten in CloudMedico.
Quellen: Ärztekammer für Wien, 5. Februar 2026; Ärztekammer für Wien, 17. April 2025
Diagnosen codieren
Seit 1. Juli 2026 erfassen Wahlärztinnen und Wahlärzte bei sozialversicherungsrechtlich erstattungsfähigen Leistungen zu jedem ambulanten Kontakt mindestens einen ICD-10-Code und übermitteln ihn über e-Wahlpartner. In CloudMedico codieren Sie Diagnosen nach ICD-10 in der Konsultation; übermitteln müssen Sie sie trotzdem über die e-card-Web-Oberfläche, also zweimal erfassen.
Honorarnoten und Registrierkasse
Wahlärztinnen und Wahlärzte mit mehr als 300 verschiedenen Patienten im Jahr reichen Honorarnoten auf Wunsch der Patienten elektronisch über WAH-Online zur Kostenerstattung ein. CloudMedico bietet WAH-Online nicht an.
Eine Registrierkasse ist Pflicht, wenn eine Ordination mehr als 15.000 € Jahresumsatz und mehr als 7.500 € Barumsätze im Jahr hat; beide Grenzen müssen überschritten sein. CloudMedico ist keine Registrierkasse nach RKSV. Passend ist CloudMedico heute für Ordinationen unter diesen Grenzen, für Honorare per Überweisung oder wenn Sie Ihre bestehende Registrierkasse weiter nutzen.
Quellen: VIENNA.AT, 27. Juni 2024; Unternehmensserviceportal: Registrierkassenpflicht
Was CloudMedico in Österreich noch nicht kann
- Keine e-card-Anbindung (e-Wahlpartner), kein ELGA, kein e-Impfpass und kein e-Rezept. Diese Pflichten erfüllen Sie über die e-card-Web-Oberfläche.
- Keine Registrierkasse nach RKSV.
- Keine Übermittlung von Honorarnoten über WAH-Online und keine Kassenabrechnung.
- Bei mitversicherten Angehörigen druckt die Honorarnote die Daten der versicherten Person noch nicht.
- Rezepte sind Einträge in der Krankengeschichte, die Sie ausdrucken.
Was Ordinationssoftware kostet
Monatliche Preise laut Preisliste der Anbieter. Achten Sie auf den Unterschied: Unsere Preise enthalten die Umsatzsteuer, die der anderen Anbieter nicht.
| CloudMedico | 19 € (bis 100 Patienten), 29 € (1 Arzt), 49 € (2 Ärzte), 99 € (bis 5 Ärzte) pro Ordination, inkl. USt. Quelle, Stand: 21. Oktober 2026 |
|---|---|
| Latido | Basic Wahlarzt: 99 € bei jährlicher, 121 € bei monatlicher Zahlung, exkl. USt.; Module wie e-card und e-Rezept kosten extra Quelle, Preisblatt Juni 2026, gelesen am 21. Oktober 2026 |
| appointmed | Mini 45 € (1 Benutzer), Basic 85 € pro Benutzer, exkl. USt.; Registrierkasse 12,50 € im Monat; 12 Monate Mindestlaufzeit Quelle, Stand: 21. Oktober 2026 |
Ein Preis pro Ordination
Sie zahlen pro Ordination, nicht pro Ärztin oder Arzt: 29 € im Monat für eine Ärztin oder einen Arzt mit beliebig vielen Patienten, 49 € für zwei und 99 € für bis zu fünf. Der Tarif für 19 € umfasst bis zu 100 Patienten. Alle Preise inkl. USt.
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Alle Tarife ansehen30 Tage kostenlos testenHäufige Fragen
Kann ich PSA-Werte im Verlauf erfassen?
Ja. Legen Sie ein Zahlenfeld für den PSA-Wert in der Konsultation an; jede Konsultation hält den Wert mit Datum fest. Eine Verlaufsgrafik zeichnet CloudMedico nicht.
Kann ich ambulante Eingriffe planen?
Ja, mit Operationen und Wartelisten: Eingriffsart, Priorität, geplantes Datum und Notizen.
Erfüllt CloudMedico die e-card-Pflicht für Wahlärzte?
Nein, nicht allein. CloudMedico ist nicht an e-Wahlpartner angebunden. Sie erfüllen die Pflicht über die e-card-Web-Oberfläche und führen Termine, Krankengeschichte und Honorarnoten in CloudMedico.
Brauche ich mit CloudMedico eine Registrierkasse?
CloudMedico ist keine Registrierkasse nach RKSV. Liegt Ihre Ordination über beiden Grenzen (15.000 € Jahresumsatz und 7.500 € Barumsätze), brauchen Sie dafür eine eigene Registrierkasse.
Wo werden die Daten gespeichert?
Auf Servern in Frankfurt am Main, also in der EU. Kontaktdaten der Patienten werden verschlüsselt gespeichert, jede Person im Team sieht nur, was ihre Rolle erlaubt, und Änderungen an Datensätzen werden protokolliert.
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