1-632: Diagnostische Ösophagogastroduodenoskopie

Nicht endständig: einen Kode darunter verwendenKapitel 1: Diagnostische Maßnahmen

Amtlicher Text des OPS 2026

Bei 1-63, Diagnostische Endoskopie des oberen Verdauungstraktes (gilt für alle Kodes darunter)

Hinweis

  • Eine durchgeführte endoskopische Biopsie ist gesondert zu kodieren (1-440.9) (1-440.a)
  • Die Chromoendoskopie des oberen Verdauungstraktes ist zusätzlich zu kodieren (1-63b)
  • Die Verwendung eines Einmal-Endoskops ist zusätzlich zu kodieren (1-999.5 ff.)

Was 1-632 umfasst

Erläuterungen von CloudMedico, nicht Teil des OPS

1-632 verschlüsselt die diagnostische Ösophagogastroduodenoskopie, die Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm, im Alltag meist Gastroskopie genannt. Sie gehört zu den häufigsten endoskopischen Untersuchungen in Klinik und gastroenterologischer Praxis.

Unterschieden wird, ob die Anatomie unverändert ist oder ob Anastomosen nach einer Operation an Speiseröhre, Magen oder Duodenum vorliegen. Therapeutische Eingriffe bei der Spiegelung, etwa eine Blutstillung, haben eigene Kodes.

Hinweise zur Kodierung

1-632 ist nicht endständig: 1-632.0 bei normalem Situs, 1-632.1 bei Anastomosen an Ösophagus, Magen und/oder Duodenum.

Eine Biopsie wird gesondert kodiert, mit 1-440.a für 1 bis 5 Biopsien oder 1-440.9 für eine Stufenbiopsie; eine Chromoendoskopie zusätzlich mit 1-63b.

Kodes unter 1-632

Benachbarte Kodes

Fragen zu 1-632

Welcher OPS-Kode gilt für eine Magenspiegelung?

Die diagnostische Gastroskopie ist 1-632, in der Regel 1-632.0 bei normalem Situs. Nach einer Operation mit Anastomose an Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm gilt 1-632.1.

Wie wird eine Biopsie bei der Gastroskopie kodiert?

Gesondert mit 1-440.a (1 bis 5 Biopsien am oberen Verdauungstrakt) oder 1-440.9 (Stufenbiopsie, mehr als 5 Biopsien).

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OPS Version 2026, Systematisches Verzeichnis, gültig ab 1. Januar 2026.

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

Die Erstellung erfolgt unter Verwendung der maschinenlesbaren Fassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).