Z98.8: Sonstige näher bezeichnete Zustände nach chirurgischen Eingriffen

Nicht endständig: einen Kode darunter verwenden

Amtlicher Text der ICD-10-GM 2026

Bei Z98, Sonstige Zustände nach chirurgischem Eingriff (gilt für alle Kodes darunter)

Exklusive

  • Medizinische Nachbetreuung und Rekonvaleszenz (Z42-Z51) (Z54.-!)
  • Postoperative Komplikation oder Komplikation nach anderen Behandlungsmethoden - siehe Alphabetisches Verzeichnis

Was Z98.8 umfasst

Erläuterungen von CloudMedico, nicht Teil der ICD-10-GM

Z98.8 fasst sonstige näher bezeichnete Zustände nach chirurgischen Eingriffen zusammen. Der Kode beschreibt keine Krankheit, sondern dokumentiert, dass eine Operation stattgefunden hat, die für die aktuelle Behandlung von Bedeutung ist. Er begegnet in Hausarztpraxen und bei Nachkontrollen in operativen Fächern.

Spezifische Zustände haben eigene Kodes, etwa Z98.0 nach intestinalem Bypass oder Z98.1 nach Arthrodese. Ausgeschlossen sind die medizinische Nachbetreuung und Rekonvaleszenz (Z42–Z51, Z54.-!) sowie postoperative Komplikationen, die über das Alphabetische Verzeichnis zu kodieren sind.

Hinweise zur Kodierung

Z98.8 ist nicht endständig und kann so nicht kodiert werden. Zu wählen ist Z98.80 für den Zustand nach herzchirurgischem Eingriff zur Korrektur und Palliation eines angeborenen Herzfehlers oder Z98.88 für sonstige näher bezeichnete Zustände nach chirurgischen Eingriffen.

Der Z-Kode ist nicht dasselbe wie das Zusatzkennzeichen Z für die Diagnosesicherheit. Dieses kennzeichnet in der vertragsärztlichen Versorgung einen symptomlosen Zustand nach einer bestimmten Erkrankung und wird an eine Diagnose angehängt.

Kodes unter Z98.8

Verwandte Kodes unter Z98

Fragen zu Z98.8

Was bedeutet Z98.8?

Z98.8 steht für sonstige näher bezeichnete Zustände nach chirurgischen Eingriffen. Der Kode dokumentiert eine frühere Operation, ist aber selbst nicht kodierbar; verwendet werden Z98.80 oder Z98.88.

Was ist der Unterschied zwischen Z98.88 und dem Zusatzkennzeichen Z?

Z98.88 ist eine eigene Schlüsselnummer für einen Zustand nach einer Operation. Das Zusatzkennzeichen Z wird in der vertragsärztlichen Versorgung an eine Diagnose angehängt und bedeutet, dass ein symptomloser Zustand nach dieser Erkrankung besteht.

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Die vorliegende Ausgabe beruht (1) auf der vollständigen amtlichen Fassung der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, und (2) auf der australischen ICD-10-AM, First Edition.

Die englischsprachige Originalausgabe zu (1) wurde 1992 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht als International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, Tenth Revision, Geneva, WHO, Vol. 1, 1992; die englischsprachige Originalausgabe zu (2) wurde 1998 vom australischen National Centre for Classification in Health veröffentlicht als Volume 1 of The International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, 10th Revision, Australian Modification (ICD-10-AM), First Edition.

© zu (1): Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1992

© zu (2): Commonwealth of Australia 1998

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Übersetzungsrechte für eine deutschsprachige Ausgabe an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vergeben, das für die Übersetzung allein verantwortlich ist. Das Commonwealth of Australia hat die Übersetzungsrechte für eine deutschsprachige Ausgabe an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vergeben, das für die Übersetzung allein verantwortlich ist.

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

Die Erstellung bzw. der Druck erfolgt unter Verwendung der maschinenlesbaren Fassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).