R53: Malaise und Fatigue

Nicht endständig: einen Kode darunter verwenden

Amtlicher Text der ICD-10-GM 2026

Exklusive

  • Altersschwäche (R54)
  • Angeborene Schwäche (P96.9)
  • Ermüdungssyndrom (F48.0)
  • Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Hitze (T67.-)
  • Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Kriegsneurose (F43.0)
  • Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Neurasthenie (F48.0)
  • Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Schwangerschaft (O26.88)
  • Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): übermäßige Anstrengung (T73.3)
  • Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Witterungsunbilden (T73.2)
  • Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: nicht postinfektiös (G93.31)
  • Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: postinfektiös (G93.30)
  • Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: postviral (G93.30)
  • Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: o.n.A. (G93.39)

Was R53 umfasst

Erläuterungen von CloudMedico, nicht Teil der ICD-10-GM

R53 umfasst Unwohlsein und Erschöpfung als Symptome. In der ICD-10-GM 2026 ist die Kategorie unterteilt: R53.0 chronische Fatigue mit Angabe einer post-exertionellen Malaise (PEM), R53.1 chronische Fatigue ohne Angabe einer PEM, R53.9 sonstige und nicht näher bezeichnete Malaise und Fatigue. Die Kodes begegnen in Hausarzt- und internistischen Praxen.

Die Liste der Exklusiva ist lang: Das chronische Fatigue-Syndrom und die myalgische Enzephalomyelitis gehören zu G93.3-, das Ermüdungssyndrom und die Neurasthenie zu F48.0, Altersschwäche zu R54, Erschöpfung durch Hitze zu T67.- und durch übermäßige Anstrengung zu T73.3.

Hinweise zur Kodierung

R53 ist nicht endständig und kann so nicht kodiert werden. Zu wählen ist R53.0, R53.1 oder R53.9. In der vertragsärztlichen Versorgung kommt ein Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit hinzu.

Für die Wahl zwischen R53.0 und R53.1 kommt es darauf an, ob eine post-exertionelle Malaise dokumentiert ist. Akute Fatigue und Fatigue o.n.A. gehören zu R53.9.

Kodes unter R53

Fragen zu R53

Was bedeutet R53?

R53 ist die ICD-10-GM-Kategorie für Malaise und Fatigue, also Unwohlsein und Erschöpfung als Symptom. Kodiert wird mit einem der Unterkodes R53.0, R53.1 oder R53.9.

Was ist der Unterschied zwischen R53.0 und G93.3?

R53.0 beschreibt chronische Fatigue mit Angabe einer post-exertionellen Malaise als Symptom. Das chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) als Diagnose gehört zu G93.3-, mit den Unterkodes G93.30, G93.31 und G93.39.

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Die vorliegende Ausgabe beruht (1) auf der vollständigen amtlichen Fassung der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, und (2) auf der australischen ICD-10-AM, First Edition.

Die englischsprachige Originalausgabe zu (1) wurde 1992 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht als International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, Tenth Revision, Geneva, WHO, Vol. 1, 1992; die englischsprachige Originalausgabe zu (2) wurde 1998 vom australischen National Centre for Classification in Health veröffentlicht als Volume 1 of The International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, 10th Revision, Australian Modification (ICD-10-AM), First Edition.

© zu (1): Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1992

© zu (2): Commonwealth of Australia 1998

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Übersetzungsrechte für eine deutschsprachige Ausgabe an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vergeben, das für die Übersetzung allein verantwortlich ist. Das Commonwealth of Australia hat die Übersetzungsrechte für eine deutschsprachige Ausgabe an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vergeben, das für die Übersetzung allein verantwortlich ist.

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

Die Erstellung bzw. der Druck erfolgt unter Verwendung der maschinenlesbaren Fassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).