M75.1: Läsionen der Rotatorenmanschette

Endständiger Kode der ICD-10-GM 2026

Amtlicher Text der ICD-10-GM 2026

Inklusive

  • Ruptur (vollständig) (unvollständig) der Rotatorenmanschette oder der Supraspinatus-Sehne, nicht als traumatisch bezeichnet
  • Supraspinatus-Syndrom

Bei M75, Schulterläsionen (gilt für alle Kodes darunter)

Exklusive

  • Schulter-Hand-Syndrom (M89.0-)

Was M75.1 umfasst

Erläuterungen von CloudMedico, nicht Teil der ICD-10-GM

M75.1 umfasst Läsionen der Rotatorenmanschette. Die ICD-10-GM ordnet hier das Supraspinatus-Syndrom und vollständige oder unvollständige Rupturen der Rotatorenmanschette oder der Supraspinatussehne ein, sofern sie nicht als traumatisch bezeichnet sind. Der Kode begegnet vor allem in orthopädischen und hausärztlichen Praxen.

Der Zusatz „nicht als traumatisch bezeichnet“ ist die wichtigste Grenze: Eine Ruptur nach einem Unfall gehört nicht zu M75.1, sondern in das Verletzungskapitel. Nachbarkodes sind das Impingement-Syndrom M75.4, die Tendinitis calcarea M75.3 und die Bursitis im Schulterbereich M75.5. Das Schulter-Hand-Syndrom ist bei M75 ausgeschlossen (M89.0-).

Hinweise zur Kodierung

M75.1 ist endständig. In der vertragsärztlichen Versorgung kommt ein Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit hinzu. Die betroffene Seite lässt sich mit dem Zusatzkennzeichen für die Seitenlokalisation angeben: R rechts, L links, B beidseitig.

Prüfen Sie bei jeder Ruptur die Anamnese: Ist ein Unfall als Ursache dokumentiert, ist M75.1 nicht der richtige Kode.

Verwandte Kodes unter M75

Fragen zu M75.1

Was bedeutet M75.1?

M75.1 ist der ICD-10-GM-Kode für Läsionen der Rotatorenmanschette der Schulter, einschließlich nicht traumatischer Teil- und Komplettrupturen und des Supraspinatus-Syndroms.

Wird eine Rotatorenmanschettenruptur nach einem Sturz mit M75.1 kodiert?

Nein. M75.1 umfasst nur Rupturen, die nicht als traumatisch bezeichnet sind. Eine unfallbedingte Ruptur wird mit einem Kode aus dem Kapitel für Verletzungen verschlüsselt.

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Die vorliegende Ausgabe beruht (1) auf der vollständigen amtlichen Fassung der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, und (2) auf der australischen ICD-10-AM, First Edition.

Die englischsprachige Originalausgabe zu (1) wurde 1992 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht als International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, Tenth Revision, Geneva, WHO, Vol. 1, 1992; die englischsprachige Originalausgabe zu (2) wurde 1998 vom australischen National Centre for Classification in Health veröffentlicht als Volume 1 of The International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, 10th Revision, Australian Modification (ICD-10-AM), First Edition.

© zu (1): Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1992

© zu (2): Commonwealth of Australia 1998

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Übersetzungsrechte für eine deutschsprachige Ausgabe an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vergeben, das für die Übersetzung allein verantwortlich ist. Das Commonwealth of Australia hat die Übersetzungsrechte für eine deutschsprachige Ausgabe an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vergeben, das für die Übersetzung allein verantwortlich ist.

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)

Die Erstellung bzw. der Druck erfolgt unter Verwendung der maschinenlesbaren Fassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).