M53.1: Zervikobrachial-Syndrom
Endständiger Kode der ICD-10-GM 2026
Amtlicher Text der ICD-10-GM 2026
Exklusive
- Thoracic-outlet-Syndrom (G54.0)
- Zervikaler Bandscheibenschaden (M50.-)
Was M53.1 umfasst
Erläuterungen von CloudMedico, nicht Teil der ICD-10-GM
M53.1 ist der Kode für das Zervikobrachial-Syndrom, also Beschwerden, die von der Halswirbelsäule in Schulter und Arm ausstrahlen. Der Kode begegnet in orthopädischen, hausärztlichen und neurologischen Praxen.
Ausgeschlossen sind der zervikale Bandscheibenschaden (M50.-) und das Thoracic-outlet-Syndrom (G54.0). Bei Beschwerden ohne Ausstrahlung in den Arm kommt M54.2 Zervikalneuralgie in Frage, bei Beteiligung des Kopfes das zervikozephale Syndrom M53.0.
Hinweise zur Kodierung
M53.1 ist endständig. In der vertragsärztlichen Versorgung kommt ein Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit hinzu.
Ist ein Bandscheibenschaden an der Halswirbelsäule die Ursache, ist M53.1 nicht der richtige Kode; dann gilt M50.-, bei Wurzelbeteiligung M50.1.
Verwandte Kodes unter M53
Fragen zu M53.1
Was bedeutet M53.1?
M53.1 steht in der ICD-10-GM für das Zervikobrachial-Syndrom, bei dem Beschwerden von der Halswirbelsäule in Schulter und Arm ausstrahlen.
Was ist der Unterschied zwischen M53.0 und M53.1?
Wie die Bezeichnungen sagen, betrifft M53.0, das zervikozephale Syndrom, Halswirbelsäule und Kopf, M53.1, das Zervikobrachial-Syndrom, Halswirbelsäule und Arm.